Hausärzteschaft mit Stimmenzuwachs bei den Ärztekammerwahlen
Bei den Ärztekammerwahlen in Rheinland-Pfalz konnten die Hausarztlisten in den vier Bezirken deutliche Erfolge erzielen. Mit einem starken Ergebnis konnten sie ihre Position in den ärztlichen Selbstverwaltungsgremien weiter ausbauen und damit den Anliegen der Primärversorgung zusätzliches Gewicht verleihen.
„Das Wahlergebnis zeigt, dass die hausärztliche Perspektive in der Ärzteschaft auf breite Unterstützung stößt“, erklärt Dr. Barbara Römer, 1. Vorsitzende des Hausärztinnen– und Hausärzteverbandes „Wir verstehen dieses Ergebnis als Auftrag, uns weiterhin für eine starke ambulante Versorgung, verlässliche Rahmenbedingungen für Hausärztinnen und Hausärzte und eine gute Fort- und Weiterbildung einzusetzen. Entbürokratisierung, Stärkung der Primärversorgung und Nachwuchsförderung stehen ganz oben auf der Agenda.“
Zu den zentralen Anliegen der Hausarztlisten gehört auch die konsequente Stärkung der Ausbildungsberufe des Praxispersonals.
„Die Herausforderungen in einer Zeit der Reformen sind groß. Das Wahlergebnis gibt uns Rückenwind, diese Themen konstruktiv in die Arbeit der Ärztekammer einzubringen“, so Römer weiter. „Die Attraktivität der hausärztlichen Versorgung in einem Primärversorgungssystem muss weiter gesteigert werden, um junge Medizinerinnen und Mediziner gezielt für den Weg in die Niederlassung und die hausärztliche Tätigkeit zu begeistern.
Dank an die Wählerinnen und Wähler
Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband Rheinland-Pfalz bedankt sich ausdrücklich bei allen Kolleginnen und Kollegen, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht und sich aktiv an der Briefwahl beteiligt haben. „Wir freuen uns auf die konstruktive Zusammenarbeit in den gewählten Gremien und stehen bereit, die anstehenden Reformprozesse im rheinland-pfälzischen Gesundheitswesen aktiv, pragmatisch und im Sinne der Ärztinnen und Ärzte mitzugestalten.“
Hier geht es zum vorläufigen Wahlergebnis:

